Das Instrument wurde im Jahr 2001 in unserer Werkstatt restauriert.
Das Tafelklavier hatte für den Besitzer eine tragische Geschichte. Dieser gab im Jahr 1994 einem Orgelbauer den Auftrag das Instrument zu restaurieren. Der Auftragnehmer erhielt Anzahlungen von nicht unwesentlicher Höhe. Der Orgelbauer schaffte es aber nur das Instrument abzusaiten zu katalogisieren sowie von einem Drechsler neu Fußteile herstellen zu lassen. Nachdem die Reparatur 6 Jahre keine Fortschritte mehr machte, entzog der Besitzer im Jahre 2000 dem Orgelbauer den Auftrag und schenkte uns das Vertrauen das Instrument zu restaurieren. Wir haben dem Besitzer von Anfang an ein Festpreisangebot, inklusive einer festen Lieferzeit gemacht. Diese Vertragsgrundlagen haben wir exakt eingehalten. Unsere langjährige Erfahrung im Restaurieren alter Instrumente befähigt uns zuverlässige Kalkulationen zu erstellen.
Das Restaurieren von Tafelklavieren ist ein äußerst schwieriges Aufgabengebiet. Es setzt vom Restaurator das Wissen voraus, das Instrument bis ins kleinste Detail nachzukonstruieren. Die meisten Tafelklaviere sind durch falsche Saiten kaputt restauriert worden. Die Instrumente haben durch modernes Saitenmaterial teilweise bis zu 50 % Zugkrafterhöhung erhalten. Diesen Anforderungen waren Sie einfach nicht gewachsen. So ist landläufig im Umlauf , dass Tafelklaviere eine Fehlproduktion gewesen wären und deshalb nicht mehr produziert wurden. Das Einstellen der Tafelklavierproduktion ist hauptsächlich aus Kostengründen erfolgt. Die Produktionskosten für das Tafelklavier waren etwa gleich den Produktionskosten eines Flügels. Das Klavier war wesentlich preisgünstiger als ein Tafelklavier herzustellen.
Das Carl Blädel Tafelklavier holten wir im Sommer 2000 in unserer Werkstatt. Wir haben den Resonanzboden und die Stege komplett überarbeitet. Sämtliche Mechanikfilze und Leder wurden erneuert. Das Gehäuse wurde mit passenden Furnierstücken ausgebessert. Die fehlenden Messingeinlagen wurden von uns ergänzt. Die Oberfläche wurde komplett erneuert. Das Instrument ist in Wurzelnussbaum furniert und hochglänzend poliert. Bei der Besaitung haben wir das Saitenmaterial der Statik angepasst. Die Hammerköpfe wurden in Form und Gewicht nach Vorbild des Originales ersetzt. Wir legen großen Wert darauf, dass die von uns erneuerten Teile in der Funktion dem Original am nächsten kommen. Es ist ja bekannt, dass manche mit aller Kraft versuchen, alles was alt ist zu erhalten. Wir sind der Auffassung, nur das zu erhalten, was akustisch sinnvoll ist, so dass der klangliche Zustand des Instrumentes so ähnlich als möglich reproduziert werden kann. Bei Restaurationen erhalten wir die verschlissenen Teile und katalogisieren Sie. Somit ist auch sichergestellt, dass die Teile durch Benutzung nicht noch weiter zugrunde gehen und man irgendwann den Originalzustand gar nicht mehr feststellen kann.
Das Tafelklavier hat durchweg einen schönen obertonreichen Klang. Die Diskanttöne sind brillant. Durch die weiche Besaitung entstehen sehr viele Obertöne. Die Dynamik ist geringer als bei modernen Instrumenten. Es bietet aber klangliche Gestaltungsmöglichkeiten, die mit keinem modernen Instrument zu verwirklichen sind.
Das Tafelklavier hatte für den Besitzer eine tragische Geschichte. Dieser gab im Jahr 1994 einem Orgelbauer den Auftrag das Instrument zu restaurieren. Der Auftragnehmer erhielt Anzahlungen von nicht unwesentlicher Höhe. Der Orgelbauer schaffte es aber nur das Instrument abzusaiten zu katalogisieren sowie von einem Drechsler neu Fußteile herstellen zu lassen. Nachdem die Reparatur 6 Jahre keine Fortschritte mehr machte, entzog der Besitzer im Jahre 2000 dem Orgelbauer den Auftrag und schenkte uns das Vertrauen das Instrument zu restaurieren. Wir haben dem Besitzer von Anfang an ein Festpreisangebot, inklusive einer festen Lieferzeit gemacht. Diese Vertragsgrundlagen haben wir exakt eingehalten. Unsere langjährige Erfahrung im Restaurieren alter Instrumente befähigt uns zuverlässige Kalkulationen zu erstellen.
Das Restaurieren von Tafelklavieren ist ein äußerst schwieriges Aufgabengebiet. Es setzt vom Restaurator das Wissen voraus, das Instrument bis ins kleinste Detail nachzukonstruieren. Die meisten Tafelklaviere sind durch falsche Saiten kaputt restauriert worden. Die Instrumente haben durch modernes Saitenmaterial teilweise bis zu 50 % Zugkrafterhöhung erhalten. Diesen Anforderungen waren Sie einfach nicht gewachsen. So ist landläufig im Umlauf , dass Tafelklaviere eine Fehlproduktion gewesen wären und deshalb nicht mehr produziert wurden. Das Einstellen der Tafelklavierproduktion ist hauptsächlich aus Kostengründen erfolgt. Die Produktionskosten für das Tafelklavier waren etwa gleich den Produktionskosten eines Flügels. Das Klavier war wesentlich preisgünstiger als ein Tafelklavier herzustellen.
Das Carl Blädel Tafelklavier holten wir im Sommer 2000 in unserer Werkstatt. Wir haben den Resonanzboden und die Stege komplett überarbeitet. Sämtliche Mechanikfilze und Leder wurden erneuert. Das Gehäuse wurde mit passenden Furnierstücken ausgebessert. Die fehlenden Messingeinlagen wurden von uns ergänzt. Die Oberfläche wurde komplett erneuert. Das Instrument ist in Wurzelnussbaum furniert und hochglänzend poliert. Bei der Besaitung haben wir das Saitenmaterial der Statik angepasst. Die Hammerköpfe wurden in Form und Gewicht nach Vorbild des Originales ersetzt. Wir legen großen Wert darauf, dass die von uns erneuerten Teile in der Funktion dem Original am nächsten kommen. Es ist ja bekannt, dass manche mit aller Kraft versuchen, alles was alt ist zu erhalten. Wir sind der Auffassung, nur das zu erhalten, was akustisch sinnvoll ist, so dass der klangliche Zustand des Instrumentes so ähnlich als möglich reproduziert werden kann. Bei Restaurationen erhalten wir die verschlissenen Teile und katalogisieren Sie. Somit ist auch sichergestellt, dass die Teile durch Benutzung nicht noch weiter zugrunde gehen und man irgendwann den Originalzustand gar nicht mehr feststellen kann.
Das Tafelklavier hat durchweg einen schönen obertonreichen Klang. Die Diskanttöne sind brillant. Durch die weiche Besaitung entstehen sehr viele Obertöne. Die Dynamik ist geringer als bei modernen Instrumenten. Es bietet aber klangliche Gestaltungsmöglichkeiten, die mit keinem modernen Instrument zu verwirklichen sind.